Bei Bär gibt es jetzt eine „Fahrende Werkbank“
25. Juni 2010 – Über die Verwendung von Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung informierte sich der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic (SPD) jetzt in Gemmingen bei der Firma Artur Bär Maschinenbau GmbH.
Das Unternehmen, das 1972 in Gemmingen vom Vater des jetzigen Firmeninhabers gegründet wurde und mittlerweile 60 Mitarbeiter beschäftigt, fertigt Sondermaschinen und Automationseinrichtungen. „Von der Planung, Konstruktion über Fertigung und Montage – alle Fertigungsabläufe finden bei uns im eigenen Haus statt“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Ralf Bär. Die langjährige Firmenphilosophie, alle Lösungen aus einer Hand anbieten zu können, kam dem Maschinenbaubetrieb jetzt zugute. Entgegen dem Trend hatte das Unternehmen im Jahr 2009 gut ausgelastete Auftragsbücher. Seit es das Unternehmen gibt, musste noch nie eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen werden, darauf ist Inhaber Bär sehr stolz.
Aus dem Konjunkturprogramm erhielt die Firma nun einen Zuschuss aus dem Förderprogramm für Innovationen. Das Geld wurde dazu verwendet, eine so genannten fahrende Werkbank zu entwickeln. „Unsere Kunden möchten immer mehr Flexibilität und Wandelbarkeit der Maschinen und Taktstraßen“, so Ingenieur Bär. Die konstruierten Maschinen und Produktionssysteme müssten immer mehr Funktionen beinhalten und flexibel auf zusätzliche Arbeitsschritte reagieren können. Deshalb wurde die fahrende Werkbank entwickelt, die mittels optischem Signal einem aufgeklebtem Streifen am Boden folgt. Die CONTRAX Assembly System genannte Werkbank kann zudem Behälterstapel problemlos transportieren oder auf ihr kann zum Beispiel ein Roboter installiert werden. Für diese Neuentwicklung hat die Firma Bär vor wenigen Tagen auf der internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik Automatica in München einen Preis für das beste Produkt im Bereich Montage erhalten.
Der Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic war sichtlich beeindruckt beim Firmenrundgang: „Es freut mich, dass die Firma Bär auf die Qualifizierung ihrer Belegschaft besonderen Wert legt.“ Begleitet wurde der Abgeordnete von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Gabriele Walch.

