Der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiker
Die langjährige Erfahrungen als Betriebsrat und als Arbeiter bei Audi sind für Josip Juratovic ein gutes Fundament, um die Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Ausschuss für Arbeit und Soziales zu verändern und zu verbessern.
Er ist der Experte in der SPD-Fraktion für alle Fragen der europäischen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, besonders zur Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU.
Was hat Josip Juratovic im Ausschuss erreicht?
“In einem umfassenden Antrag zur Arbeitnehmerfreizügigkeit, die ab 1. Mai 2011 für die mittel- und osteuropäischen Staaten gilt, die 2004 der EU beigetreten sind, fordern wir die Bundesregierung auf, endlich zu handeln, damit Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen verhindert werden. Schwarz-Gelb verschließt jedoch die Augen vor diesem Thema und tut rein gar nichts! Wir brauchen einen allgemeinen Mindestlohn als Lohnuntergrenze, Branchenmindestlöhne, eine gute Beratung für alle entsandten Arbeitnehmer hier in Deutschland und eine angemessene Kontrolle der Arbeitgeber, um sicherzustellen, dass die Anforderungen an Mindestlöhne und Sozialversicherung auch eingehalten werden. Nur dann können alle Arbeitnehmer, die hier bei uns in Deutschland arbeiten, sicher sein, dass sie faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen erhalten!”
“Die SPD konnte sich im Vermittlungsverfahren zu Hartz IV endlich damit durchsetzen, dass Leiharbeitnehmer einen Mindestlohn erhalten. Mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Leiharbeit und in anderen Branchen erhalten ab 2011 einen gesetzlichen Mindestlohn. Union und FDP haben endlich ihre Blockadehaltung aufgegeben und gestehen ein, dass das Konzept der SPD richtig ist: Wir brauchen Lohnuntergrenzen und einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, damit Wettbewerb nicht über Lohndumping ausgetragen wird!”
“Noch in der Großen Koalition haben haben wir den Ausbildungsbonus eingeführt, durch den Unternehmen unterstützt werden, die zusätzliche Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche bereitstellen. Dadurch erhalten Jugendliche, die bisher auf dem Ausbildungsmarkt noch keine Chance bekommen hatten, einen Ausbildungsplatz. In Heilbronn konnten damit über 100 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden. Außerdem setze ich mich in Heilbronn mit der von mir ins Leben gerufenen Initiative „Hauptschülern eine Chance geben“ für mehr Ausbildungsplätze ein.”

