Aktive Arbeitsmarktpolitik darf nicht gekürzt werden

07/07/2011

Birgitt Wölbing (Arkus gGmbH) und Hannes Finkbeiner (Aufbaugilde) zu einer Arbeitsmarktkonferenz bei Juratovic in Berlin

Die drohenden Kürzungen der schwarz-gelben Bundesregierung bei den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten waren das große Thema einer Arbeitsmarktkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion, bei der auch Birgitt Wölbing von der Arkus gGmbH und Hannes Finkbeiner von der Aufbaugilde aus Heilbronn zu Gast waren.

„Die Kürzungen von 26,5 Milliarden Euro bis 2015 im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik bedrohen uns Beschäftigungsträger bundesweit. Seit vielen Jahren setzen wir uns erfolgreich dafür ein, dass Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance bekommen, qualifiziert und beschäftigt werden. Mit den Kürzungen wird das unmöglich: Langzeitarbeitslose werden sämtlicher Beschäftigungschancen beraubt!“, so Wölbing und Finkbeiner.

Der Heilbronner SPD-Arbeitsmarktpolitiker Josip Juratovic weiß seit langem um die Wichtigkeit von Initiativen für einen dritten Arbeitsmarkt. „Die Menschen müssen immer im Mittelpunkt unserer Arbeitsmarktpolitik stehen. Union und FDP zeigen mit den Kürzungen, dass ihnen Langzeitarbeitslose gleichgültig sind und sie bei denen sparen, die unsere Unterstützung am nötigsten hätten!“

Die 200 Teilnehmer aus Beschäftigungsgesellschaften und Weiterbildungsträgern haben auch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier gesprochen. Klar ist, dass die SPD-Bundestagsfraktion alles dafür tun wird, damit Union und FDP von ihren Plänen abrücken.

„Denn jeder Mensch hat das Recht auf Beschäftigung. Langzeitarbeitslose brauchen dabei unsere besondere Unterstützung – vor Ort bei den Beschäftigungsträgern und in der Politik in Berlin!“, so Wölbing, Finkbeiner und Juratovic abschließend.

07. Juli 2011