Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht: fast 20 Millionen Euro für Schulen im Stadt- und Landkreis Heilbronn im Rahmen des DigitalPakts

17/10/2019

Der DigitalPakt Schule zwischen Bund und Ländern wird nun konkret in den Kommunen vor Ort. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat das Grundgesetz geändert und damit die verfassungsrechtliche Grundlage geschaffen.

Der Bund stellt hierfür 5 Milliarden Euro bereit, von denen 650 Millionen Euro nach Baden-Württemberg fließen. Die Schulen im Stadt- und Landkreis Heilbronn profitieren von der Unterstützung seitens des Bundes in Höhe von circa 20 Millionen Euro (20.613.000 Euro).

„Der Bund wird damit seiner Verantwortung in unserer Bildungsrepublik gerecht. Jeder Blick ins Klassenzimmer bei meinen Schulbesuchen zeigt mir, wie dringend hier Gelder gebraucht werden, um unsere Schulen zukunftsfest zu machen“, betont der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Kommunen in unserem Land, die in der Regel als Schulträger beim Thema Digitalisierung in der Verantwortung stehen, finanziell bei ihren Bemühungen und Planungen unterstützen können. Dennoch setzt dies voraus, dass vor Ort die Hausaufgaben gemacht werden“, ergänzt Juratovic.

Die Voraussetzung für die Beantragung der Mittel aus dem DigitalPakt ist die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule, unter anderem eines Medienentwicklungsplanes. Die Kommunen und Schulen sind teilweise schon auf dem Weg der Erarbeitung dieser strategischen Konzepte, damit bis 2022 alle Projekte beantragt und bis zum Ende des Förderzeitraums abgerechnet werden können.

„Das Land Baden-Württemberg ist nun in der Verantwortung, hier den Schulen im Land unbürokratisch zur Seite zu stehen. Denn als Bund wollen wir, dass die Gelder da ankommen, wo sie gebraucht werden: bei den Schulen vor Ort“, so Juratovic abschließend