Equal Pay Day: Entgeltgleichheit für Frauen und Männer

21/03/2013

Der Unterländer SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic erinnert am Equal Pay Day daran, dass sich die Entgeltdiskriminierung von Frauen gegenüber Männern seit der Einführung des Equal Pay Days vor sechs Jahren kaum verändert hat.

Der Equal Pay Day als symbolische Marke für den Lohnrückstand von Frauen im Vergleich zu den männlichen Kollegen findet dieses Jahr am 21. März statt. Der Equal Pay Day ist immer an dem Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen. Juratovic hat am Equal Pay Day an der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Deutschen Frauenrat organisierten Kundgebung „Recht auf Mehr“ am Brandenburger Tor in Berlin teilgenommen.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit zwischen Frauen und Männern muss endlich zur Selbstverständlichkeit werden“, so der SPD-Arbeitsmarktpolitiker. „Frauen erhalten für die gleiche Arbeit durchschnittlich 22 Prozent weniger Entgelt als Männer. In kaum einem anderen EU-Land ist die Entgeltlücke so groß und damit die Wertschätzung berufstätiger Frauen so gering wie in Deutschland. Das ist ein Skandal!“

„Eine Demonstration für gleichen Lohn für gleiche Arbeit reicht aber nicht aus“, ist sich Juratovic angesichts seiner Teilnahme an der Kundgebung bewusst. „Damit Equal Pay auch an den 364 weiteren Tagen im Jahr zur Selbstverständlichkeit wird, müssen endlich gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Am Freitag wird der SPD-Entwurf für ein Entgeltgleichheitsgesetz in zweiter und dritter Lesung im Bundestag behandelt. Leider können wir nur gesetzlich eine Gleichberechtigung bei den Löhnen erzielen“, verdeutlicht Josip Juratovic MdB.

Berlin, den 21. März 2013