Heilbronner Jugendliche befürworten verpflichtendes soziales Jahr. Erfahrungen aus einem Jahr „weltwärts“.

18/10/2016

Pressemitteilung vom 18.10.2016

Lucas Straub aus Schwaigern und Paul Mosbacher aus Bad Wimpfen, „weltwärts“-Freiwilligendienstleistende, trafen den Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic zu einem Gedankenaustausch.

Juratovic zeigte sich von den beiden Gesprächspartner sehr angetan: „Lucas Straub und Paul Mosbacher zeigen Bereitschaft zum Austausch und beweisen großes Engagement. Damit sind sie tolle Vorbilder. Aus dem Gespräch nehme ich viele Informationen für meine Arbeit als Außenpolitiker mit.“

Im Gespräch bestand Einigkeit darüber, dass ein soziales Jahr verpflichtend sein sollte. So haben Straub und Mosbacher die gesellschaftliche Tragweite des sozialen Engagements erst durch ihren Dienst in Nachhaltigkeits- und Bildungsprojekten in Mexiko erkannt. Die Arbeit veränderte ihren Blickwinkel und führt nun dazu, dass sich beide auch zu Hause sozial engagieren. Weil diese verantwortungsvolle Tätigkeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt, sei ein verpflichtendes soziales Jahr sinnvoll.

Straub und Mosbacher sind zudem überzeugt: Freiwilligendienstprogramme sollen nicht nur junge Menschen aus Deutschland ins Ausland schicken, sondern auch einen Austausch anbieten – damit Heranwachsende aus aller Welt das Leben in Deutschland kennenlernen können.