Junge Unternehmer lernen Berliner Politik kennen

11/05/2012

Politik live erleben: Diese Chance hatte der Brackenheimer Steuerberater Claus Kohler in dieser Woche im Büro des Heilbronner SPD-Bundestags-
abgeordneten Josip Juratovic.

Gemeinsam mit rund 200 anderen Wirtschaftsjunioren und Bundestagsabgeordneten nahm Kohler am Projekt „Know-how-Transfer“ der Wirtschaftsjunioren Deutschland teil. Ziel des Programms ist es, dass die Wirtschaftsjunioren Politik hautnah erleben und dass die Abgeordneten bei einem Gegenbesuch den Alltag der jungen Unternehmer kennenlernen.

Claus Kohler begleitete Juratovic zu seinen Berliner Terminen, nahm an Sitzungen teil und diskutierte mit Spitzenvertretern aus den einzelnen Bundestagsfraktionen. „Es war spannend, den Weg der Gesetzgebung mal nicht nur aus der Zeitung, sondern auch aus Sicht der Hintergrundsitzungen zu erleben. Schließlich habe ich mit vielen Gesetzen, die hier beschlossen werden, als Steuerberater später zu tun“, so Kohler. Juratovic tauschte sich mit Kohler vor allem zum Thema Finanzkrise aus: „Die Diskussion um den Euro beschäftigt viele junge Unternehmer, da der Euro für sie ein wichtiges Mittel für den europäischen Handel ist.“ Klar sei aber, da sind sich Kohler und Juratovic einig, dass Europa nicht nur auf den Handel begrenzt sein darf, sondern als soziales Europa für die Menschen greifbar sein muss: „Wir müssen Europa zu einem Standort mit guten Löhnen, fairen Arbeitsbedingungen und einer ökologischen und fortschrittlichen Wirtschaft weiterentwickeln!“, so der SPD-Arbeitsmarktpolitiker Juratovic.

Der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete arbeitet eng mit Vertretern der IHK und der Wirtschaftsjunioren zusammen. „Es ist wichtig, dass es einen guten Austausch zwischen Politik und Unternehmern gibt mit dem gemeinsamen Ziel, faire und gute Beschäftigung zu sichern“, so der SPD-Arbeitsmarktpolitiker Juratovic. „Deshalb freue ich mich, dass sich junge Unternehmer die Zeit nehmen, um hinter die Kulissen der Politik zu schauen.“ Ein ähnliches Programm gibt es gemeinsam mit der IG Metall.

Berlin, den 11. Mai 2012