Juratovic dankt beim Empfang der Bundesregierung Monika Steg aus Obersulm

18/12/2014

Pressemitteilung zum Tag des Migranten |
Juratovic dankt beim Empfang der Bundesregierung Monika Steg stellvertretend für die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Region

Am 18. Dezember wird jährlich der Internationale Tag der Migranten gefeiert. Als Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion nimmt der Heilbronner Abgeordnete Josip Juratovic am Empfang der Bundesregierung teil – und dankt dort Monika Steg aus Obersulm.

„So kurz vor Weihnachten bin ich traurig zu sehen, dass immer noch viele Bürgerinnen und Bürger vor allem an sich selbst denken, wie derzeit bei den PEGIDA-Aufmärschen“, so Juratovic.  Als Christ und als Integrationsbeauftragter appelliert er an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mehr in andere Menschen hineinzuversetzen: „Geflüchtete sind in einer Lage voller Ungewissheit und Angst, in der sie besonders viel Zuspruch und Nächstenliebe benötigen.“

Deswegen lobt der Heilbronner Abgeordnete das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe der Region Heilbronn: „Stellvertretend für die vielen bürgerschaftlichen Initiativen habe ich Monika Steg aus Obersulm zum deutschlandweiten Empfang nach Berlin eingeladen. Monika Steg engagiert sich im Sulmtaler Arbeitskreis Asyl und organisiert das internationale Frauenfrühstück in Obersulm, welches ich bereits 2012 besucht habe. Sie kann mit ihrem beständigen und liebevollen Einsatz ein Vorbild für uns alle sein.“

Doch nicht nur persönlichen Dank möchte Juratovic an diesem Tag aussprechen: „Ich bin froh, dass mittlerweile so zahlreiche Initiativen den Flüchtlingen in der Region das wertvollste spenden: Zeit, Aufmerksamkeit und Nächstenliebe – die besten Geschenke, die man machen kann!“ Denn Migranten hätten neben Angst und Ungewissheit insbesondere ‚Hoffnung, Mut und die Entschlossenheit, sich ein besseres Leben aufzubauen‘ zitiert der SPD-Abgeordnete UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. „Mit der richtigen Unterstützung können sie einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten,“ so Juratovic.

Der Integrationsbeauftrage der SPD-Bundestagsfraktion resümiert zum Jahresabschluss positiv:

„2014 war ein gutes Jahr für Einwanderer in Deutschland. Ich freue mich, dass die Regierung und der Deutsche Bundestag in diesem Jahr wichtige Neuerungen auf den Weg gebracht haben, um die Integration von neu Eingewanderten zu erleichtern. Früherer Arbeitsmarktzugang, Verkürzung des Zeitraums der Vorrangprüfung, Abschaffung der Residenzpflicht und des Sachleistungsprinzips – das alles sind Maßnahmen, die den Asylsuchenden das Leben und die Integration leichter machen werden. Damit sind wir aber noch nicht am Ende. Sei es bei der Gesundheitsversorgung, bei der Sprachförderung oder bei der Vermeidung der Ausbeutung auf dem Arbeitsmarkt – es bleibt noch sehr viel zu tun in den kommenden Jahren. Die wichtigste Aufgabe kann die Politik den Bürgerinnen und Bürgern nicht abnehmen – Menschlichkeit zeigen.“