Juratovic kritisiert Wahlkampf-Flop Betreuungsgeld

11/07/2013

Ab 1. August wird das so genannte Betreuungsgeld ausgezahlt, das Eltern bekommen, die ihre Kinder nicht in Kindergärten oder anderen Einrichtungen betreuen lassen. Der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic ärgert sich: „Das sollte wohl eine Wahlkampfhilfe für die CDU werden, damit all diejenigen, die ab dem 1. August mehr Geld erhalten, ihr Kreuz bei der Union machen.“

Das wird jedoch nicht funktionieren, ist sich Juratovic sicher: „Erstens wird kaum jemand das Betreuungsgeld erhalten – bislang gibt es bundesweit extrem wenig Anträge. Und zweitens ist allen klar, dass das Betreuungsgeld unsinnig ist.“ Juratovic betont, dass das Geld lieber in optimale Betreuung investiert werden solle, damit alle Kinder in ihrer Entwicklung auch wirklich gleiche Chancen haben. Die SPD wolle das Geld daher für die frühkindliche Bildung einsetzen.

Heilbronn, den 31.07.2013