Kontakte zu Politikern dürfen nicht verkauft werden!

22/11/2016

Pressemitteilung vom 22.11.2016

Im Zusammenhang mit dem Vorwurf, eine SPD-Agentur biete gegen Geld Ministertreffen, können Sie Josip Juratovic folgendermaßen zitieren:

Ich verurteile es auf das Schärfste, wenn Kontakte zu hochrangigen Politikern verkauft werden. Allerdings wissen die Politiker in der Regel nicht, unter welchen Umständen diese Begegnungen zustande gekommen sind.

Im Übrigen würde ich ohnehin niemandem raten, auf diesem Wege Nähe zu Entscheidungsträgern zu suchen, denn das hat sowieso keinen Wert. Ob ein/e Minister/in oder ein/e Staatssekretär/in jemanden begrüßt oder eine Visitenkarte in die Hand gedrückt bekommt, wird die Politik dieser Person nicht beeinflussen.

Hingegen empfehle ich jedem Menschen, der das Gespräch mit Politikern sucht, ihnen zu schreiben, sie anzurufen oder Termine zu vereinbaren. Wir alle, die wir Wahlkreisbüros haben, veranstalten regelmäßig Bürgersprechstunden, zu denen wir einladen und freuen uns über jedes direkte Gespräch, das dann viel mehr Gewicht hat.