Meister-BAföG wird Aufstiegs-BAföG

30/06/2009

30.06.2009 – Juratovic: Vor allem Fachkräfte mit Kindern profitieren von neuer Regel

Wer sich beruflich fortbildet, erhält dafür künftig mehr Geld vom Staat: Am 1. Juli treten Verbesserungen beim sogenannten Meister-BAföG in Kraft. Darauf hat nun der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic hingewiesen.

Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss als Meister, Techniker oder Betriebswirt vorbereiten, werden künftig noch besser unterstützt.
Vor allem Fachkräfte mit Kindern profitieren von den Neuregelungen“, so Juratovic. So steigt beispielsweise der Höchstsatz für den Lebensunterhalt bei Alleinstehenden mit einem Kind von 854 Euro auf 885 Euro pro Monat.

Davon werden künftig 334 Euro statt bisher 229 Euro als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. „Im Ergebnis heißt das: mehr Geld, weniger Darlehenslast“, so Juratovic.
Erfolg werde zusätzlich belohnt: Wer die Abschlussprüfung besteht, muss noch weniger Darlehen abbezahlen.

Außerdem können nun mehr Menschen gefördert werden. So erhalten mehr Migrantinnen und Migranten einen Förderanspruch. Auch die förderfähigen Berufe wurden erweitert. Davon profitieren Teilnehmer an Aufstiegsfortbildungen in der ambulanten und stationären Altenpflege sowie zum Erzieher oder zur Erzieherin.

„Insgesamt wird die Aufstiegsförderung leistungsfähiger und wirkungsvoller,“ sagt der Arbeitsmarktpolitiker Juratovic: „Die SPD hat die Reform in der Großen Koalition durchgesetzt und aus dem Meister-BAföG ein echtes Aufstiegs-BAföG gemacht.“

Informationen gibt’s im Internet unter www.meister-bafoeg.info.