Parlamentarisches Patenschafts-Programm

10/10/2011

Oliver Schmautz war über das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestags für ein Jahr in den USA. Gefördert wurde er dabei von MdB Josip Juratovic. Nach seiner Rückkehr im Sommer 2011 berichtete er voller Begeisterung von seinen neuen Erfahrungen und Eindrücken im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“.

„Anfang August 2010 ging meine große Reise über den Teich in die USA. Dort angekommen gab es von der amerikanischen Programmorganisation letzte Informationen zum Ablauf des Jahres.

Meine Reise – auf der ich schon schnell die Größe der „Staaten“ erlebte – führte mich von New York über Chicago bis nach Seattle. In Mount Vernon, welches zwischen Vancouver BC und Seattle liegt, wohnte ich bis zur Jahreswende und studierte am Skagit Valley College vor Ort. Ich belegte Mathe, Englisch und „College Erfolgsstrategien“ und arbeitete Teilzeit in der IT-Abteilung der Schule. Während dessen habe ich mich um ein bezahltes Praktikum beworben, wo ich jedoch erst Ende Dezember fündig wurde. Ab dem 3. Januar 2011 arbeitete ich bei der Firma Electroimpact, welche Maschinen für die Luftfahrtindustrie herstellt.

Durch die große Entfernung (60 Meilen) von meinem Wohnort zur Arbeit, war ich gezwungen umzuziehen. Meine Firma stellte mir einen Raum im betriebseigenen Haus in Mukilteo zur Verfügung. Dort lebte ich mit weiteren Angestellten bis zu meinem Praktikumsende am 30. Juni 2011.

Für die letzten verbleibenden Wochen im Juli plante das Programm Zeit ein, damit jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte durch die Staaten zu reisen. Meine Reise führte mich und zwei weitere Programmteilnehmer von New Orleans nach Key West bis nach Washington DC. Dort hatte die Austauschorganisation ein letztes Treffen geplant, bei dem sich die 72 Teilnehmer trafen und Erfahrungen austauschen konnten und schließlich gemeinsam am 27. Juli 2011 nach Deutschland zurück flogen.

Im Rückblick auf das Jahr muss ich sagen, dass ich mir ohne die Unterstützung des deutschen Bundestags und des US Congresses einen solchen Aufenthalt nicht hätte leisten können. Auch bei Herrn Juratovic möchte ich mich an dieser Stelle bedanken, der mir sein Vertrauen ausgesprochen hat und mich als „deutschen Repräsentanten“ in die USA schickte. Es war und ist ein Jahr welches mich persönlich und privat viel weitergebracht hat und auf das ich noch gerne lange zurückblicken werde.“