Unterstützung für den Start ins Berufsleben

23/01/2015

Pressemitteilung 23.1.2015 | Unterstützung für den Start ins Berufsleben
12 Schulen aus der Region erhalten Unterstützung durch ESF-Mittel

In diesem Jahr startet das ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung. Mit rund einer Milliarde Euro ist es das finanzstärkste ESF-Programm, das der Bund in der Förderperiode 2014-2020 auflegt. „Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten in der Schule, stolpern beim Start ins Berufsleben. Mit der Berufseinstiegsbegleitung gibt es eine Stütze mit deren Hilfe der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben auch für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gelingen kann“, erklärt der Heilbronner Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic.

Die Bundesagentur für Arbeit fördert die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen. „Ich freue mich sehr, dass auch an 12 Schulen in meinem Wahlkreis zur Auswahl gehören. Die Schülerinnen und Schüler können mit der Berufseinstiegsbegleitung eine wichtige Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf erhalten“, erklärt der Unterländer SPD-Abgeordnete.

Juratovic selbst setzt sich seit mehreren Jahren für eine verbesserte Ausbildungssituation und Unterstützung beim Übergang ein. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Hauptschülern hatte er die „Initiative Berufsabschluss: Jugendlichen eine Chance geben“ gegründet, ein Netzwerk aus Arbeitsagentur, Kammern, Schulen, Kirchen, Unternehmern und Politik, das sich erst gestern erneut mit den aktuellen Herausforderungen befasst hat. „Als wir die Initiative gegründet haben, gab es keine Ausbildungsplätze – eine fatale Situation. Jetzt haben wir sogar teilweise zu viele Ausbildungsplätze, trotzdem müssen wir neue Herausforderungen meistern, beispielsweise jugendliche Migranten in Ausbildung zu vermitteln“, resümiert Juratovic den Netzwerk-Austausch.

Hintergrund: Insgesamt stehen für die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung für die Schulkohorten 2014/2015 bis 2018/2019 Haushaltsmittel in Höhe von 1,06 Mrd. Euro zur Verfügung – jeweils 530 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit. Mit diesem Betrag können rund 115.000 Jugendliche an mehr als 2.500 Schulen gefördert werden. Die Maßnahmen werden voraussichtlich Mitte März starten.

Bei Rückfragen können Sie die Heilbronner Mitarbeiterin Melanie Rüth unter 07131/783616 oder josip.juratovic.wk@bundestag.de kontaktieren.