Zur Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“: Mit Aufklärung gegen Intoleranz

10/09/2014

Pressemitteilung | 10. September 2014
Zur Studie „ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“: Mit Aufklärung gegen Intoleranz

Die deutsche Mehrheitsgesellschaft begrüßt eine Willkommenskultur in Deutschland. Dies zeigt die heute veröffentlichte repräsentativen Umfragestudie ZuGleich – Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“ des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.

Bei der praktischen Integration von Minderheiten, ob Arbeitsmigranten oder Asylbewerbern, ob Sinti, Roma, Juden oder Muslimen, bleibt die Mehrheitsgesellschaft jedoch eher reserviert und passiv.

Der Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Josip Juratovic kommentiert die Studie wie folgt:

„Es ist Aufgabe der Politik, gegen die beschriebenen Tendenzen mit praxisorientierter Gesetzgebung und positiven Beispielen in der Diskussion voranzugehen.“

„Niemand ist immun gegenüber Vorurteilen. Gefährlich wird es, wenn sich Vorurteile in Angstgefühle oder gar in Hass verwandeln. Gesellschaftspolitische Umbrüche und Konflikte, wie aktuelle im Nahen Osten, in Syrien und im Irak, fördern sowohl antisemitische als auch anti-muslimische Ressentiments in unserer Gesellschaft. Und auch Sinti und Roma müssen immer noch gegen negative Vorurteile ankämpfen, obwohl sie seit Jahrhunderten bzw. seit Jahrzehnten Teil unserer vielfältigen Gesellschaft sind.“

Juratovic weiter: „Ressentiments und Intoleranz behindern den Aufbau einer offenen Gesellschaft. Nur durch permanente Aufklärung kann Vorurteilen und Zerrbildern entgegengewirkt werden.“

Bei Rückfragen können Sie die Berliner Mitarbeiterin Dr. Maja Lasić unter 030/227 70 108 oder josip.juratovic.ma07@bundestag.de kontaktieren.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter

http://www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/ZuGleich.html und

https://www.stiftung-mercator.de/de/presse/mitteilungen/nachrichten/pressemitteilung-integrationsstudie-zugleich/