Zusätzliche Gelder für das THW kommen vor Ort an

08/12/2016

Pressemitteilung vom 08.12.2016

Die Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic und Martin Gerster besuchten die THW-Ortsverbände Heilbronn und Widdern.

Gerster, der für die SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss für den THW zuständig ist, war der Einladung Juratovics mit guten Nachrichten im Gepäck gerne gefolgt. Das 2015 beschlossene Bau- und Sanierungsprogramm für marode THW-Unterkünfte i.H.v. 27 Millionen Euro (2015-2018), eine dauerhafte Erhöhung der Selbstbewirtschaftungsmittel um acht Millionen Euro (2016), ein für den Haushalt 2017 frisch beschlossenes Fahrzeugprogramm i.H.v. 100 Millionen Euro (2017-2023), 358 zusätzliche Stellen für das Hauptamt (2016/2017), 167,5 zusätzliche Beförderungs-möglichkeiten (2017). Mit all diesen Maßnahmen hat die SPD diese Legislaturperiode zu der wohl besten und erfolgreichsten für das THW machen können.

Bei den Selbstbewirtschaftungsmitteln bedeutet das für den THW Ortsverband Heilbronn, mit knapp 180 Helfern zweitgrößter Ortsverband in Baden-Württemberg, konkret einen Zuwachs von ca. 30.000 Euro auf fast 50.000 Euro. Auch die THW Ortsverbände in Widdern und Weinsberg können sich über zusätzliche Gelder aus Berlin freuen. Das THW Widdern erhält 10.350 Euro zusätzlich und das THW Weinsberg 7.300 Euro.

Die Ortsbeauftragten Andreas Haberer in Heilbronn und Ingo Brechtel in Widdern sowie Volker Bähr, der als Ortsbeauftragter des THW Weinsberg am Treffen in Widdern teilnahm, zeigten sich sehr erfreut über den Geldsegen. „Endlich können Neumitglieder von Anfang an voll ausgestattet werden und müssen nicht mehr selbst festes Schuhwerk mitbringen“, so Haberer. Dank der zusätzlichen Mittel reiche das Geld nun bis zum Ende des Jahres und man sei nicht mehr dazu gezwungen, „im September quasi das Licht auszumachen“.

Dem THW Heilbronn konnten die Abgeordneten darüber hinaus eine weitere freudige Nachricht überbringen. Die dringend notwendige neue Kfz-Halle und der Lageranbau können nach langjähriger Planung nun bald Realität werden.

Besonders beeindruckt zeigten sich Martin Gerster und Josip Juratovic vom Engagement der Ehrenamtlichen. „Die Arbeit, die Sie leisten, ist unbezahlbar. Sie sind die Anti-Egoisten unserer Gesellschaft“, waren sich die Abgeordneten einig. Neben einer angemessenen Wertschätzung war es den Abgeordneten deshalb wichtig, die Ehrenamtlichen zeitlich zu entlasten, denn es gäbe neben dem THW ja schließlich noch ein Berufsleben, das nicht unangemessen leiden solle.

Auch hier konnten die Abgeordneten direkt auf positive Auswirkungen für die Aktiven im Stadt- und Landkreis Heilbronn verweisen. Dank der bundesweit neu geschaffenen hauptamtlichen Stellen kann sich Martin Neiß, der als Vertreter der Heilbronner THW Geschäftsstelle mit vor Ort war, nun vollberuflich um Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und die Mobilisierung von Jugendlichen für eine Mitarbeit im THW kümmern. Zudem hat sich die SPD in den Haushaltsverhandlungen erfolgreich für eine Kampagne zur Helfer- und Nachwuchsförderung mit 3,2 Millionen Euro eingesetzt.

Zum Abschluss der Gespräche, die jeweils von einem Rundgang durch die Liegenschaften abgerundet wurden, zogen die beiden Abgeordneten ein positives Fazit ihres Besuchs und versprachen noch offene Probleme wie zu kleine Hofflächen oder das Thema der Aufwandsentschädigungen in ihre politische Arbeit mit einfließen zu lassen.